Sinneswandel?

Meine Schwester Veronika schrieb mir im Dezember 2008, dass sich meine Mutter über eine Weihnachtskarte freuen würde und sie jetzt im Beisein von ihr zu einem Treffen mit mir bereit ist.

Dieses werden wir versuchen im Januar, je nach Dienstplan von mir, in den Griff zu bekommen. Dann habe ich meine Schwester diesbezüglich auch gleich angeschrieben. Nun warte ich gespannt auf ihre Antwort und hoffe das ich nicht sehr lange darauf warten muss.

Als meine Begleitung und Taxifahrerin würde ich gerne Sabrina mitnehmen. Man fühlt sich dann nicht so „alleine“ und außerdem wegen der Autofahrt auch für mich von Vorteil, weil man dann doch mit den Gedanken bei dem Erlebten ist. 
Ich habe mit meiner Schwester telefoniert, so wie ich den Dienstplan habe, werden wir den Termin planen.

Für mich steht der Termin fest, ich kann nur das Wochenende Mitte Januar 2009. Meiner Schwester habe ich den möglichen Termine gleich mitgeteilt. Auf Grund des Weihnachtsurlaubes bei ihren Kindern noch keine Bestätigung.

Ich habe meiner leiblichen Mutter eine Weihnachtskarte geschrieben, aber bisher keine Reaktion von ihr. Wann meine Schwester aus dem Weihnachtsurlaub zurückkommt, weiß ich nicht genau, aber das kann nicht mehr lange dauern. Dann denke ich auch, dass ich wegen des Terminvorschlags Bescheid bekomme. Eins ist sicher, es wird wieder ein aufregender Jahresbeginn.

Der verabredete Termin fiel leider ins Wasser, wie man so schön sagt. Meine Schwester ist krank geworden und muss ins Krankenhaus zu einer Operation und Ich hoffe, dass es ihr bald wieder besser geht. Wir werden es so bald wie möglich nachholen, denn aufgeschoben ist schließlich nicht aufgehoben.

Leider ist aus gesundheitlichen Problemen, diesmal beiderseits, ein neuer Terminversuch geplatzt.
 Ich selber hatte mit einem schlimmen Virusinfekt mit hohem Fieber Bekanntschaft geschlossen. Brauchte auch noch ein paar Tage, um voll auf dem Posten zu sein. Ich wollte auch keinen damit anstecken.

Veronika hat zwar ihre Mandeloperation gut überstanden, hat aber durch einen zusätzlichen Infekt immer noch mit leichten Nachblutungen zu tun. Auch sie soll sich erst einmal richtig auskurieren, deshalb haben wir es uns nun für Ende April, wenn ich Urlaub habe, fest vorgenommen.

An ihrem Geburtstag, im Februar, einigten wir uns auf einen konkreten Termin im April. Ich wunderte mich, dass sie sich dann nicht mehr gemeldet hatte. Dass sie über Ostern zu ihren Kindern fahren, war mir bekannt. Aber leider tat sich danach auch nichts. Das kam mir schon irgendwie komisch vor und ich hatte irgendwie eine Vorahnung, dass es wieder nichts wird.

Eine Woche vor dem geplanten Termin versuchte ich nun krampfhaft Veronika zu erreichen, da wir auch noch keine genaue Uhrzeit ausgemacht hatten. Da sie nicht ans Telefon ging, schrieb ich ihr eine SMS.

Diesmal wurde der Termin, über eine SMS, durch Veronika, da sie keine Zeit habe, abgesagt. Dieses aber auch nur, weil ich eindringlich nachfragte. In meinen Augen war es ein etwas vorgeschobener Grund.

©: Heidrun