Der Widerspruch

Fristgerecht ohne Begründung zur Fristeinhaltung legte ich Widerspruch gegen den Gerichtsbeschluss ein. Auf jeden Fall will ich mir alle Optionen noch offen lassen.

Im Urteil stand drin, dass meine Eltern im Aufnahmelager Marienfelde waren und erfuhr, dass dort auch Akten geführt wurden. Von dort bekam ich die Auskunft, dass diese zum Bundesverwaltungsamt nach Gießen gegangen sind und auch das diese nicht vollständig sind.

Ich meldete mich dort per Mail mit meiner Fragestellung und bekam schnell eine Antwort, nach dem ich mich legitimiert hatte. Es liegt tatsächlich eine Akte vom Zeitraum 1952- 1955 vor. Es war mein ältester Bruder mit im Aufnahmelager in Marienfelde. Ein Problem gibt es, denn ich komme nicht selber an die Akten, da meine Mutter ihre Zustimmung geben müsste. Da das nicht geht bleibt nur der Weg der Amtshilfe. Ich habe denn mit Gießen telefoniert und gefragt, wer dafür in Frage kommt. Die Antwort war, dass es das zuständige Landgericht oder die Staatsanwaltschaft ist.

Durch einen Anruf beim Landgericht erfuhr ich dass die Akte der Rehabilitation wieder bei der zuständigen Staatsanwaltschaft  zur weiteren Bearbeitung ist. Ich sollte mich bitte dahin wenden, was ich dann auch gleich machte.

Ich erhielt dort die Auskunft, das ich es bitte schriftlich einreiche und sie würden es dann weiterleiten, da die Akte bei der Generalstaatsanwaltschaft ist. Das machte ich sofort fertig.

©: Heidrun