Das Trauma der weggegebenen Kinder

Das Trauma der weggegebenen Kinder Adoptierte Kinder kämpfen mit den Spuren oft ein Leben lang – Neue Eltern haben es schwer, sagt eine psychologische Beraterin aus Chemnitz erschienen am 29.02.2016

Mit einer Adoption erfüllt sich für die neuen Eltern oft der sehnliche Wunsch nach einer Familie. Doch dieses Glück hat auch eine Schattenseite. Denn die Kinder haben das größte Trauma erlebt, das man sich vorstellen kann – sie wurden weggegeben.

Das hinterlässt Spuren, oft fürs ganze Leben. Kerstin Mahlendorff aus Chemnitz ist psychologische Beraterin und beschäftigt sich zum Beispiel mit Familienaufstellungen. Zu ihr kommen Adoptiveltern, die Probleme mit ihren Kindern haben.

Aber auch erwachsene Adoptivkinder, die eine Familie gründen wollen, werden plötzlich mit ihrer eigenen Kindheit und den jahrelang verdrängten Fragen konfrontiert. Stephanie Wesely hat mit der Beraterin gesprochen.

Quelle: Freie Presse