Begründung

Jetzt habe ich die Begründung für das Landgericht bekommen. Ich finde die sehr gut geschrieben. Dabei bezieht sich mein Rechtsanwalt fast ausschließlich auf die Grenzverletzungen meiner leiblichen Mutter Mutter und greift auf das Grundsatzurteil des OLG Jena (ein sehr ähnlich gelagerter Prozess) zurück.

Auf die politische Verfolgung und die rechtswidrige Verurteilung meines leiblichen Vaters ist er gar nicht eingegangen.

Das meine leibliche Mutter von der Staatssicherheit verhört wurde und auch als Belastungszeuge im Prozess gegen meinen leiblichen Vater aussagte wusste ich bis zur Akteneinsicht durch meinen Rechtsanwalt nicht. Dieses ist für diesen Prozess aber sehr bedeutsam.

Das Gericht hatte mir diese zwei Dokumente für meine Stellungnahme nicht zur Verfügung gestellt. 2008 hatte ich leider keine Akteneinsicht bei der BSTU genommen, da mir die schriftlichen Informationen/ Auskünfte so ausreichten.

Der Anwalt beantragte bei Gericht eine mündliche Anhörung und er will sich noch eine Sachverständigen von der Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder/ BSTU dazu holen. Das hatte er beim OLG Jena auch so gehandhabt und das erfolgreich.

©: Heidrun