Neue Zentrale Europäische Vermisstendatenbank
Da Adoptivkinder doch nach den Wurzeln suchen möchte ich auf eine neue Initiative hinweisen. Diese Datenbank befindet sich noch im Aufbau.
Zahl der Zwangsadoptionen nicht zu ermitteln
Das Land Brandenburg mit 3,2 Millionen Euro an Heimkinder-Fonds beteiligt
Eine genaue Zahl, wie viele Zwangsadoptionen es zu DDR-Zeiten auf heute brandenburgischem Gebiet gegeben hat, ist nicht mehr zu ermitteln. Schon in den 1990er Jahren seien solche Versuche »nicht erfolgreich gewesen«, erklärte Bildungsministerin Martina Münch (SPD). Die CDU hatte sich danach erkundigt.
Münch unterstrich, in aller Regel habe seinerzeit die Einwilligung der Eltern für Adoptionen vorgelegen. Die Umstände, unter denen die Einwilligung gegeben wurden, seien in den Akten nicht vermerkt. Durch Zwangsadoptionen sei einzelnen Kindern und ihren Familien Leid und Unrecht angetan worden, so Münch.
Zum Blog von Heidi Stein
Hier ein Gespräch mit Eva Siebeherz zur Zentralen Datenbank
Frank-Michael Preuss:
Ihre Initiative gibt es seit 2008 – was war der Auslöser dafür und welche Erfahrungen haben Sie in den vergangenen Jahren gemacht?
Siebenherz:
Wir haben im Januar 2008 angefangen mit Suchpool DDR Bürger. Ausgelöst durch eigenes Erleben. In unserem Team sind Mitarbeiter aus der ehemaligen DDR, die ebenso wie ich, mit dem Thema Zwangsadoption konfrontiert wurden. Im Laufe der nächsten Monate wurde unsere Webpräsenz buchstäblich überrannt, so dass wir im August 2009 auch international tätig wurden und aus dem Suchpool DDR Bürger der Internationale PERSONENSUCHPOOL entstand.




