<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zwangsadoptierte-DDR</title>
	<atom:link href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/</link>
	<description></description>
	<lastbuilddate>Sun, 29 Jan 2012 11:43:31 +0000</lastbuilddate>
	<language>de</language>
	<sy:updateperiod>hourly</sy:updateperiod>
	<sy:updatefrequency>1</sy:updatefrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Antrag</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/antrag/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/antrag/#comments</comments>
		<pubdate>Sat, 07 Jan 2012 05:15:26 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rehabilitierung Heimkind]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=1295-de</guid>
		<description><![CDATA[Mir wurde geraten einen Antrag auf Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung zu stellen. Ergebnis, ob es was bringt, ist offen, aber einen Versuch ist es wert. Der Antrag ist im Juni 2010 angenommen und zur Bearbeitung an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben worden. Die Bearbeitung wird eine Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt muss ich mich in Geduld üben, da erst alle Akten, so weit&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/antrag/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir wurde geraten einen Antrag auf Verwaltungsrechtliche Rehabilitierung zu stellen. Ergebnis, ob es was bringt, ist offen, aber einen Versuch ist es wert. Der Antrag ist im Juni 2010 angenommen und zur Bearbeitung an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben worden. Die Bearbeitung wird eine Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt muss ich mich in Geduld üben, da erst alle Akten, so weit diese vorhanden sind, gesucht werden müssen und dann noch ausgewertet werden müssen. Im Februar 2011 wurde ich aufgefordert noch ein paar Hinweise an das Gericht zu geben und wenn möglich zu beweisen. Es würde aber auch gehen, wenn ich es Eidesstattlich erklären würde.<br />
Ende Oktober 2011 bekam ich die schriftliche Stellungnahme der Staatsanwaltschaft wegen meiner Rehabilitierung. Acht Seiten langes Dokument, dies aber voller Widersprüche, in dem Schreiben selber. Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln. Meinen Antrag auf Akteneinsicht haben sie erst gar nicht berücksichtigt. Dieses datierte vom Februar 2011.<br />
Da sich da sehr viele Fragen ergaben rief ich beim zuständigen Gericht an. Beim ersten Anruf erreichte ich keine Richterin, die eine Entscheidung oder Anordnung treffen kann. Ein weiterer Versuch war schon erfolgversprechender. Ich habe zumindest eine verständige Richterin ans Telefon bekommen.<br />
Ich kann zu dieser Stellungnahme innerhalb von drei Wochen Stellung beziehen. Meine Hauptfrage war jetzt, ob mir keine Einsichtnahme in die Akten zusteht und ob ich diese wahr nehmen kann. Sie meinte, dass mir die zusteht, aber sie müsste mit der Staatsanwaltschaft Rücksprache halten. Ich sollte das schriftlich einreichen. Okay, ich sagte ihr, dass ich das schon im Schreiben vom Februar 2011getan hatte ob das nicht reicht. Sie muss die Akte und das besagte Schreiben vor sich gehabt haben und sagte, dass sie es gesehen hat und weitere Schritte einleitet. Außerdem meinte sie, wie ich eine Stellungsnahme richtig schreiben kann, wenn mir diese Einsichtnahme verweigert wird. Dann die Frage Einsichtnahme oder Kopie? Ich war für Kopien, da es für mich 350 km Fahrt zum Gericht bedeutet hätte und ich nun auch nicht ganz gesund bin. Da haben wir auch eine Lösung bzw. Kompromiss gefunden. Wenn das Okay von der Staatsanwaltschaft kommt schickt sie die Akten an das für meinen Wohnort zuständige Amtsgericht zur Einsichtnahme. Dann könnte ich mir Kopien machen lassen, von dem, wo ich der Meinung bin, was ich brauche. Das finde ich sehr gut und außerdem ruht meine Frist zur Stellungsnahme auf Grund der Einsichtnahme in meine Akten.<br />
In der Stellungnahme, welche ich mir in aller Ruhe angesehen und durchgearbeitet habe treten die gleichen Widersprüche, wie auch beim Gespräch mit dem Jugendamt auf. Ich kann das nicht verstehen, dass einem Staatsanwalt, so etwas nicht aufgefallen ist. Dabei ist das ganz offensichtlich. Oder hat er das nicht sehen wollen? Nur ein Beispiel. Heimaufnahme vor der Antragsstellung? Das gab es zu DDR-Zeiten auch nicht.<br />
Nach einem knappen Monat rief ich noch einmal beim Gericht an, denn ich wollte wissen, ob sich da etwas getan hat. Die Beamtin sagte mir, dass die zuständige Richterin etwas verfügt hat. Was, das hat sie mir nicht gesagt.<br />
Im Moment warte ich immer noch auf das Schreiben vom Gericht wegen Akteneinsicht. In diesen standen die Bedingungen, unter welchen ich Einsichtnahme nehmen kann.<br />
Ich mußte eine Detaillierte Aufstellung beantragen. Schwierig, wenn ich nicht weiß, was für Unterlagen alles da ist. Vor allem meinen Adoptionsvertrag, Urteil von meinem leiblichen Vater und deren Rehabilitierung. Dann noch mir unbekannte Schriftstücke, die mit meiner Adoption in Zusammenhang stehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/antrag/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erkenntnisse</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/erkenntnisse/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/erkenntnisse/#comments</comments>
		<pubdate>Sat, 07 Jan 2012 05:10:21 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rehabilitierung Heimkind]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=1301-de</guid>
		<description><![CDATA[Ich bekam nun einen großen Brief vom Gericht mit den angeforderten Kopien aus meiner Akte. Unter anderen meinen Adoptionsvertrag, ein paar kleinere Schriftstücke und einige Krankenhausdaten waren dabei. Mit diesen Dokumenten wurden die Aussagen der Staatsanwaltschaft belegt. Diese waren jetzt aus der Jugendamtsakte. Ich habe andere Unterlagen zur Verfügung und zwar die vom Gesundheitsamt. Diese Differenzen waren, durch die Gespräche&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/erkenntnisse/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekam nun einen großen Brief vom Gericht mit den angeforderten Kopien aus meiner Akte. Unter anderen meinen Adoptionsvertrag, ein paar kleinere Schriftstücke und einige Krankenhausdaten waren dabei. Mit diesen Dokumenten wurden die Aussagen der Staatsanwaltschaft belegt. Diese waren jetzt aus der Jugendamtsakte. Ich habe andere Unterlagen zur Verfügung und zwar die vom Gesundheitsamt. Diese Differenzen waren, durch die Gespräche mit dem Jugendamt, nicht ganz neu für mich. Daraus ergaben sich für mich keine großen wichtigen Neuigkeiten.<br />
In meiner Stellungnahme wies ich auf diese doch wichtigen Differenzen hin und bat um Aufklärung. Nachdem ich einige Unterlagen Mitte Dezember erhielt fehlten mir die Unterlagen, welche die Inhaftierung meines leiblichen Vaters betreffend immer noch. Diese bekam ich nach meiner nochmaligen Anforderung gleich Anfang Januar 2012. Das war einmal des Urteil von 1956 und die Bestätigung seiner Rehabilitierung durch das Bezirksgericht Schwerin von 1994.<br />
Aus dem Urteil war zu entnehmen, dass er Militärspionage betrieben hat und die damalige Zonengrenze mehrmals illegal überschritten hatte. Dieses führte dann zu seiner Freiheitsstrafe, welche er in mehreren Zuchthäusern verbüßte.<br />
Was ein ganz neuer wesentlicher Fakt ist, dass er die Grenzverletzungen nicht immer alleine beging. Es waren teilweise meine Mutter, ihre Mutter und wie es dort stand auch seine Kinder mit dabei. Zu der damaligen Zeit lebte aber nur mein einer älterer Bruder. Gibt es da vielleicht noch Einen oder Eine? Was mich ehrlich gesagt auch schon nicht mehr wundern würde.<br />
Das Fazit aus dieser Studie ist, dass es sich für mich doch um eine 100%ige Zwangsadoption handelt. Die Grenzübertritte meiner Mutter wird der Staatssicherheit nicht entgangen sein und sie deshalb auch von dieser mit Sicherheit beschattet wurde. Ich glaube auch nicht, das sie Straffrei davon gekommen ist. Da meine leibliche Mutter noch lebt komme ich nicht an ihre Akte von der BSTU ran, da ich nur einen Antrag als Dritter stellen kann und da nur sehr begrenzte Auskunft, nur was meine eigene Person betrifft, bekommen würde. Diesen hatte ich 2008 schon einmal gestellt und zur Antwort bekommen, dass keine Akte von ihr existiert. Dieses hatte ich selber angezweifelt. Fakt ist auch, dass sehr viele Akten doch vernichtet wurden.<br />
Im Rahmen meiner erneuten Stellungnahme habe ich das Gericht auf diesen doch neuen und wesentlichen Fakt hingewiesen und um Aufklärung gebeten. Ich werde aber nicht tatenlos sein sondern werde mich an Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen M-V wenden. Meine Eltern haben damals von Ende 1957 bis Anfang 1964 getrennt gelebt und das ist ein bisschen abnormal. Mein Vater war schon längst mit seiner späteren Frau zusammen und hatte mit ihr drei Kinder zusammen. Ob das mit der ganzen Vorgeschichte zu tun hat weiß ich nicht aber unmöglich wäre es nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/erkenntnisse/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundestag zum Thema Heimerziehung</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/antrag-der-fraktion-die-linke/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/antrag-der-fraktion-die-linke/#comments</comments>
		<pubdate>Wed, 15 Jun 2011 05:59:13 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[005. Heimkinder]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=1015-de</guid>
		<description><![CDATA[Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag: Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen. http://dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/22475_1706093.pdf Überfraktionelle Forderung nach Entschädigung von misshandelten Heimkindern http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_06/2011_245/07.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Formeller und offizieller Antrag der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag:<br />
Unterstützung für Opfer der Heimerziehung – Angemessene Entschädigung für ehemalige Heimkinder umsetzen.</h3>
<p><a href="http://dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/22475_1706093.pdf">http://dokumente.linksfraktion.de/drucksachen/22475_1706093.pdf</a></p>
<h3>Überfraktionelle Forderung nach Entschädigung von misshandelten Heimkindern</h3>
<p><a href="http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_06/2011_245/07.html">http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_06/2011_245/07.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/antrag-der-fraktion-die-linke/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Moderation zum Video auf der Startseite</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/die-moderation-zum-video-auf-der-startseite/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/die-moderation-zum-video-auf-der-startseite/#comments</comments>
		<pubdate>Fri, 20 May 2011 07:37:56 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[005. Heimkinder]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=1007-de</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Interessenten! Das ist der Link zu der am 11.04.2011 gesendeten Sendung &#8220;Report aus Mainz&#8221; zum Thema Säuglingsheimkinder. Sie dauerte im Gegensatz zum Original nur 6,51 min. Ein wichtiger Teil  wurde nicht mit gesendet. das  Original finden Sie zum Vergleich auf meiner Startseite. http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=7905420/pv=video/nid=233454/1ht2ps5/index.html Hier ist der Originalton zum Video (Kurzfassung) zum nachlesen. http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=7723500/mpdid=7908004/am9vw6/index.html Auf dieser Seite finden Sie beide&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/die-moderation-zum-video-auf-der-startseite/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Interessenten!</p>
<p>Das ist der Link zu der am 11.04.2011 gesendeten Sendung &#8220;Report aus Mainz&#8221; zum Thema Säuglingsheimkinder. Sie dauerte im Gegensatz zum Original nur 6,51 min. Ein wichtiger Teil  wurde nicht mit gesendet. das  Original finden Sie zum Vergleich auf meiner Startseite.</p>
<p><a href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=7905420/pv=video/nid=233454/1ht2ps5/index.html">http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=7905420/pv=video/nid=233454/1ht2ps5/index.html</a></p>
<p>Hier ist der Originalton zum Video (Kurzfassung) zum nachlesen.</p>
<p><a href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=7723500/mpdid=7908004/am9vw6/index.html">http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=7723500/mpdid=7908004/am9vw6/index.html</a></p>
<p>Auf dieser Seite finden Sie beide Fassungen und ein Autorengespräch.</p>
<p><a href="http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=7905396/pv=video/nid=233454/1hn144t/index.html">http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=7905396/pv=video/nid=233454/1hn144t/index.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihre</p>
<p>Heidrun</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/die-moderation-zum-video-auf-der-startseite/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Abstammungsurkunde</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/abstammungsurkunde/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/abstammungsurkunde/#comments</comments>
		<pubdate>Wed, 20 Apr 2011 08:23:45 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[010. Weitere News]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=898-de</guid>
		<description><![CDATA[Wichtige Änderung- Abstammungsurkunde Seit 01. Januar 2009 ist die Abstammungsurkunde ersatzlos abgeschafft worden. Damit verlieren viele Adoptierte die einzige Chance, etwas über ihre Identität zu erfahren. Denn für alle, die nicht von ihren Adoptiveltern über ihre Herkunft aufgeklärt worden sind, war die Aushändigung der Abstammungsurkunde bei ihrer Eheschließung bislang die einzige Möglichkeit, zumindest zufällig Informationen über ihre Identität zu bekommen.&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/abstammungsurkunde/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wichtige Änderung- Abstammungsurkunde</h4>
<p>Seit 01. Januar 2009 ist die Abstammungsurkunde ersatzlos abgeschafft worden. Damit verlieren viele Adoptierte die einzige Chance, etwas über ihre Identität zu erfahren. Denn für alle, die nicht von ihren Adoptiveltern über ihre Herkunft aufgeklärt worden sind, war die Aushändigung der Abstammungsurkunde bei ihrer Eheschließung bislang die einzige Möglichkeit, zumindest zufällig Informationen über ihre Identität zu bekommen. „Mit dem Wegfall dieser Möglichkeit lässt die Bundesregierung adoptierte Menschen, die nichts von ihrem Schicksal wissen, im Regen stehen“.</p>
<p>Bisher waren bei Eheschließungen Abstammungsurkunden erforderlich, weil nur daraus die leiblichen Eltern hervorgingen. In der Geburtsurkunde sind hingegen nur die rechtlichen Eltern enthalten, also die Adoptiveltern, deren adoptiertes Kind durch eine gerichtlich bestätigte Adoption den Rechtsstatus eines leiblichen Kindes erhält, was unter anderem für Erbfragen wichtig ist.</p>
<p>Personenstandsrechtsreformgesetz vom 01. Januar 2009</p>
<p>Das Personenstandsrechtsreformgesetz regelt vom 01. Januar 2009 an, dass die leiblichen Eltern dann nur noch aus einem beglaubigten Registerausdruck des Geburtseintrags ersichtlich sind. Der § 63 Abs. 1 dieses Gesetzes bestimmt ausdrücklich, dass ein angenommenes Kind über 16 Jahre einen solchen beglaubigten Registerauszug verlangen kann.</p>
<p>Bei Eheschließungen ab 01.01.2009 benötigt man nun nach Abschaffung der Abstammungsurkunde eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister. Außerdem benötigen Sie einen Nachweis über ihre Geburt. Die alte Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch Ihrer Eltern reichen in der Regel nicht aus. Den Nachweis der Geburt erbringen Sie durch eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister bzw. beglaubigter Geburtenregisterausdruck mit Hinweisen und beglaubigte Abschrift aus dem als Eheregister fortgeführten Familienbuch der Eltern.</p>
<p>Das Geburtenregister wird bei Ihrem Geburtsort, das als Eheregister fortgeführte Familienbuch beim Heiratsort Ihrer Eltern geführt.</p>
<p>Die Anforderung der Unterlagen kann mündlich oder schriftlich geschehen. Viele Standesämter akzeptieren auch eine telefonische Bestellung. Bei Vorliegen von Vorehen oder ausländischer Staatsangehörigkeit eines oder beider Eheschließenden werden zusätzlich noch weitere Unterlagen benötigt. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen für eine ausführliche und umfassende Beratung unbedingt persönlich an Ihr Standesamt.</p>
<p>© Eva Siebenherz</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/abstammungsurkunde/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lösungsvorschläge</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/loesungsvorschlage/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/loesungsvorschlage/#comments</comments>
		<pubdate>Wed, 20 Apr 2011 08:22:10 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[010. Weitere News]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=895-de</guid>
		<description><![CDATA[Lösungsvorschläge zum Tagesordnungspunkt 5.3 Entschädigung für die Sitzung 8. am 01.-02.07.10 Sehr verehrte Frau Dr. Vollmer, Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren Turbulente politische Zeiten: Von Staatsschulden bis Bundespräsidentenwahl – Probleme, die nur mit Mut und Fantasie zu bewältigen sind. Auch die Gemeinschaft derer, die in den ersten zweieinhalb Jahrzehnten der früheren BRD ihr Leben in unterschiedlichen Anstalten für öffentliche&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/loesungsvorschlage/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Lösungsvorschläge zum Tagesordnungspunkt 5.3 Entschädigung für die Sitzung 8. am 01.-02.07.10</h4>
<p style="text-align: left;">Sehr verehrte Frau Dr. Vollmer,<br />
Sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren</p>
<p>Turbulente politische Zeiten: Von Staatsschulden bis Bundespräsidentenwahl – Probleme, die nur mit Mut und Fantasie zu bewältigen sind. Auch die Gemeinschaft derer, die in den ersten zweieinhalb Jahrzehnten der früheren BRD ihr Leben in unterschiedlichen Anstalten für öffentliche Erziehung verbringen musste, ist von Problemen nicht verschont. Bei vielen dieser früheren Zöglinge steht das Alter vor der Tür und ihre vielfach desolate Lebenssituation, die häufig ursächlich auf die unbeschreiblichen Erfahrungen in den „Heimen“ zurückzuführen ist, ist oft so dramatisch, dass es ihnen immer noch schwerfällt, diese bittere Wahrheit auszusprechen. Kein Wunder erfordert die Benennung der multiplen Probleme gleichzeitig einen Plan, wie man diese lösen kann. Und so schauen viele sprach und mutlos zu, wie das Leben weiter wie bisher ohne das sie Teilhabe haben, an ihnen vorbeiläuft. Dabei gibt es Wege, dieser fatalen Situation zu entkommen. Wir, die am RTH sitzenden Heimkinder, stellen Ihnen im Folgenden Lösungen für Entschädigungen des Unrechts, dass diesen Menschen die Teilhabe am „normalen“ Leben verwehrte und sie heute noch daran hindert vor:</p>
<p>Wir, die ehemaligen Heimkinder Sonja Djurovic, Eleonore Fleth und unsere Vertreter, Rolf Breitfeld und Stefan Beuerle stellen Ihnen ihre Lösungsvorschläge für immaterielle und materielle Entschädigungsmodelle vor.</p>
<p>Das, was uns von Staat und Kirchen in den Erziehungsanstalten angetan wurde, ist nicht wieder gut zumachen.<br />
Wer als Kind oder Jugendlicher in die Mühlen der sogenannten „Fürsorge“ geriet, konnte sich nie wieder davon erholen. Die meisten von uns haben ihr Leben an der untersten Stufe der sozialen Leiter verbracht, sie kamen nie heraus aus diesem Dilemma.<br />
Die systematischen Verletzungen unserer Menschenwürde durch Taten und Worte während unserer Heimaufenthalte, durch die viele unserer Gefährtinnen und Gefährten körperlich und seelisch, teilweise seit Jahrzehnten leiden. Sie bedürfen zusätzlich zu den Menschenrechtsverletzungen, nonverbale Demütigungen, verbale Gewalt, sexueller Missbrauch, Zwangsarbeit, Verweigerung von Schul- und Berufsausbildung sind nicht allein mit Entschuldigungen wieder gut zumachen. Sie müssen anerkannt werden.</p>
<p>Die heute noch lebenden ehem. Heimkinder erwarten Entschädigungen materieller sowie auch immaterieller Art.</p>
<p>Der Staat und die Kirchen haben eine Verpflichtung den Betroffenen gegenüber. Sie alle haben das Erbe und die Altlasten übernommen und sind heute in der Bring-Schuld.<br />
Die Not und das Leid der Opfer, das durch die damalige Heimerziehung entstanden ist, muss durch eine entsprechende Unterstützung von Staat und Kirchen gemildert werden. Es muss versucht werden die finanzielle Not der Opfer zu mildern.<br />
Dafür muss es eine politische Lösung geben.</p>
<p>Weil die rechtlichen Möglichkeiten sehr eng begrenzt sind, dies aber nicht zulasten der Opfer gehen sollte empfehlen wir in Anlehnung an die Ausführungen der Vorsitzenden der Grünen, Frau Renate Künast, eine Stiftung zu gründen.<br />
Es wäre skandalös, wenn am Ende des R.T. keine finanzielle Entschädigung für die ehemaligen Heimkinder beschlossen würde. Da viele von ihnen am Rande des Existenzminimums leben, wie Hartz4 und Grundsicherung erwarten wir eine Entschädigung in Form einer monatlichen Rente.</p>
<p>Uns geschah Unrecht in einem Rechtsstaat.<br />
Kriterien dafür dürfen nicht nur vergitterte Fenster sein, sondern auch Zwangsarbeit, Prügel und entwürdigende Behandlung. Durch die ständigen Demütigungen wurden menschliche Wracks aus den ehemaligen Anstaltskindern gemacht. Die meisten von ihnen sind krank durch das in den Heimen erlittene Unrecht.<br />
Wenn die Psyche krank ist, erkrankt auch der Körper.</p>
<p>Vorschläge zur Lösung:</p>
<p style="text-align: left;">1. Ausgleichszahlungen auf individuellen Antrag hin flankierende Maßnahmen, wie z. B. der Übernahme von Kosten für Trauma Therapien und da wo möglich, Rehabilitation.</p>
<p>2. Rücknahme von fragwürdigen Vormundschaftsgerichtsentscheidungen.</p>
<p>3. Wir erwarten von Staat und Kirchen, dass sie uns um eine Entschuldigung bitten.</p>
<p>4. Anerkennung – Rehabilitierung – Entschädigungen.</p>
<p>5. Gründung einer Stiftung in der ein Beirat der Opfer ein Veto-Recht hat.</p>
<p>6. Das heißt eine Opferrente von monatlich 300,00 €(dreihundert) die auf keinerlei andere soziale Leistungen anzurechnen und unpfändbar ist. Wahlweise kann auch einer Einmalzahlung erfolgen.</p>
<p>7. Eine Entschädigung nach dem Modell einer „Haftentschädigung“ wäre nicht grundsätzlich abzulehnen, jedoch würden dabei manche, die nicht so lange in Heimen waren aber sehr Schlimmes erlebten, benachteiligt werden.</p>
<p>(25,- Euro Tagessatz).</p>
<p>8. Jedem ehemaligen Heimkind muss auf Antrag vom den zuständigen Stellen, wie: Jugendamt, Landesjugendamt und Vormundschaftsgericht die Rehabilitation schriftlich bestätigt werden!</p>
<p>9. Wir erwarten für schwer Traumatisierte, in allen Bundesländern Stützpunkte die mit qualifizierten Personen besetzt werden um aufsuchende Beratung bei ehem. Heimkindern zu ermöglichen, wenn dieses gewünscht wird. Die Kosten müssen von Staat und Kirchen übernommen werden, eventuell aber auch per Beschluss des Bundestages von den gesetzlichen Krankenkassen die ja normalerweise diese Art Therapien nicht bezahlen.</p>
<p>10. Da nicht die Heimkinder die Akten vernichtet haben oder sie zurückhalten, sollte es eine Umkehr der Beweislast geben</p>
<p>Sollten Sie, sehr verehrte Damen, sehr geehrte Herren, unserem Antrag nicht anschließen können, bitten wir Sie sich gemeinsam mit uns dafür einzusetzen, dass der Ihnen vorliegende Antrag in seinem Wortlaut in der Schlussempfehlung für die politischen Vertreter im Petitionsausschuss angeführt wird.<br />
Berlin, den 01.07.10</p>
<p>Sonja Djurovic<br />
Eleonore Fleth<br />
Rolf Breitfeld<br />
Stefan Beuerle</p>
<p>aus: <a href="http://www.emak.org/news/Entsch.htm" target="_blank">http://www.emak.org/news/Entsch.htm</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/loesungsvorschlage/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neuerungen der BSTU</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/neuerungen-der-bstu/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/neuerungen-der-bstu/#comments</comments>
		<pubdate>Wed, 20 Apr 2011 08:17:24 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[010. Weitere News]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=893-de</guid>
		<description><![CDATA[Ein E- Mail- Auszug von Marianne Birthler von der BSTU Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang auf das im Dez. 2006 in Kraft getretene 7. Gesetz zur Änderung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes aufmerksam machen. § 15 STUG, der das “Recht von nahen Angehörigen, Vermisster oder Verstorbener auf Auskunft, Einsicht und Herausgabe” beinhaltet, hat im Abs.3 nun mehr folgenden Wortlaut: “Nahe Angehörige sind&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/neuerungen-der-bstu/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ein E- Mail- Auszug von Marianne Birthler von der BSTU<br />
Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang auf das im Dez. 2006 in Kraft getretene 7. Gesetz zur Änderung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes aufmerksam machen.<br />
§ 15 STUG, der das “Recht von nahen Angehörigen, Vermisster oder Verstorbener auf Auskunft, Einsicht und Herausgabe” beinhaltet, hat im  Abs.3 nun mehr folgenden Wortlaut:<br />
“Nahe Angehörige sind Ehegatten, Kinder, Enkelkinder und Geschwister. Als nahe Angehörige gelten hinsichtlich der leiblichen Eltern auch adoptierte Kinder sowie die leiblichen Eltern adoptierter Kinder, wenn nicht auszuschließen ist, das der Staatssicherheitsdienst auf die Adoption oder auf das Schicksal der leiblichen Eltern Einfluss genommen hat.”<br />
Vielleicht wäre es ja hilfreich, auf der Homepage von “Suchpool DDR Bürger” auf diese zusätzliche Auskunftsmöglichkeit in meiner Behörde hinzuweisen.<br />
Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg und hoffe, dass durch Ihre Initiative möglichst vielen Betroffenen geholfen werden kann.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Marianne Birthler</p>
<p style="text-align: left;"><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/neuerungen-der-bstu/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ehemalige Heimkinder DDR</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/ehemalige-heimkinder-ddr/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/ehemalige-heimkinder-ddr/#comments</comments>
		<pubdate>Wed, 20 Apr 2011 08:03:15 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[010. Weitere News]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=887-de</guid>
		<description><![CDATA[Wichtig für ehemalige Heimkinder der ehemaligen DDR Vor dem Bundesverfassungsgericht war jetzt eine Verfassungsbeschwerde gegen Ablehnung eines Antrags auf Rehabilitierung für die Unterbringung in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen in der DDR erfolgreich. Der 1955 geborene Beschwerdeführer befand sich von 1961 bis 1967 in Heimerziehung und anschließend zwangsweise bis Januar 1972 in verschiedenen Einrichtungen in der ehemaligen DDR. Der Beschwerdeführer beantragte in&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/ehemalige-heimkinder-ddr/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wichtig für ehemalige Heimkinder der ehemaligen DDR</h4>
<p style="text-align: left;">Vor dem Bundesverfassungsgericht war jetzt eine Verfassungsbeschwerde gegen Ablehnung eines Antrags auf Rehabilitierung für die Unterbringung in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen in der DDR erfolgreich.<br />
Der 1955 geborene Beschwerdeführer befand sich von 1961 bis 1967 in Heimerziehung und anschließend zwangsweise bis Januar 1972 in verschiedenen Einrichtungen in der ehemaligen DDR. Der Beschwerdeführer beantragte in einem gesonderten Verfahren seine Rehabilitierung wegen der Unterbringung in zwei Jugendwerkhöfen, die ihm mit Beschluss des Kammergerichts Berlin vom 15. Dezember 2004 nur im Hinblick auf eine Heimunterbringung gewährt wurde. Im Dezember 2006 beantragte der Beschwerdeführer beim Landgericht Magdeburg seine Rehabilitierung in Bezug auf die übrige Unterbringung in Kinderheimen der DDR; der Antrag wurde vom Landgericht Magdeburg zurückgewiesen. Begründet wurde die Zurückweisung unter anderem mit der örtlichen Unzuständigkeit, aber auch damit, dass eine Freiheitsentziehung nach § 2 StrRehaG bei Kinderheimen und sonstigen Einrichtungen der Jugendhilfe der DDR ohne Strafcharakter in der Regel nicht vorgelegen habe. Im Übrigen sei nicht ersichtlich, dass die Einweisung in ein Kinderheim unter Zugrundelegung des Standes der pädagogischen Wissenschaften im Jahr 1961 mit wesentlichen Grundsätzen einer freiheitlichen rechtsstaatlichen Ordnung unvereinbar gewesen sei. Es fänden sich keine Hinweise für politische Verfolgung. Die dagegen gerichtete Beschwerde wurde vom Oberlandesgericht Naumburg zurückgewiesen. Der Beschwerdeführer rügt mit seiner Verfassungsbeschwerde die Verletzung seiner Menschenwürde nach Art. 1 GG sowie seines Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 GG und des Gleichheitsgrundsatzes nach Art. 3 GG im Hinblick auf die ihm widerfahrene Behandlung in den verschiedenen Heimen.<br />
Die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgericht hat den Beschluss aufgehoben und zur erneuten Entscheidung an das Oberlandesgericht Naumburg zurückverwiesen, weil die Entscheidung den Beschwerdeführer in seinem Grundrecht aus Art. 3 Abs. 1 GG in seiner Ausprägung als Willkürverbot verletzt. Die durch das Oberlandesgericht vorgenommene enge Auslegung, nur Maßnahmen, die durch eine strafrechtlich relevante Tat veranlasst worden seien, können nach dem strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz rehabilitiert werden, hält verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht stand. Diese Auslegung des § 2 StrRehaG ist sinnwidrig und führt im Hinblick auf das Tatbestandsmerkmal der Unvereinbarkeit mit wesentlichen Grundsätzen einer freiheitlichen rechtsstaatlichen Ordnung in § 1 Abs. 1 StrRehaG auch über den Wortlaut des Gesetzes hinaus zu einer unzulässigen Beschränkung der Rehabilitierung von Freiheitsentziehungen auf Fälle, denen eine von der DDR- Justiz als strafrechtlich relevant eingeordnete Tat zugrunde gelegen hat. Mit dieser Auslegung wird die gesetzgeberische Absicht zunichte gemacht, Freiheitsentziehungen auch außerhalb eines Strafverfahrens und über Einweisungen in psychiatrische Anstalten hinaus, rehabilitierungsfähig zu machen. Der Anwendungsbereich des Gesetzes wird dadurch in nicht vertretbarer, dem gesetzgeberischen Willen entgegenstehender, Weise verengt. Es handelt sich um eine krasse Missdeutung des Inhalts der Norm, die auf sachfremden und damit willkürlichen Erwägungen beruht.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle: </strong>Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 13. Mai 2009 – 2 BvR 718/08</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/ehemalige-heimkinder-ddr/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Frauen</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/zwei-frauen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/zwei-frauen/#comments</comments>
		<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 10:58:20 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[001. Allgemein]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=795-de</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Kinder zur Adoption frei gegeben werden, stellt sich die Frage, wer von beiden Frauen die „wirkliche“ Mutter ist. Die Antwort weiß nur das adoptierte Kind. Ein unbekannter phillipinischer Autor schrieb folgende Zeilen: &#8220;ZWEI FRAUEN&#8221; Es waren einmal zwei Frauen, die sich nie begegnet waren. Eine an die du dich nicht erinnerst, die Andere die du Mutter nennst. Zwei verschiedene&#8230; <a href="http://zwangsadoptierte-ddr.de/zwei-frauen/">(more...)</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Wenn Kinder zur Adoption frei gegeben werden, stellt sich die Frage, wer von beiden Frauen die „wirkliche“ Mutter ist.<br />
Die Antwort weiß nur das adoptierte Kind.</p>
<p style="text-align: center;">Ein unbekannter phillipinischer Autor schrieb folgende Zeilen:</p>
<h4 style="text-align: center;">&#8220;ZWEI FRAUEN&#8221;</h4>
<p style="text-align: center;">Es waren einmal zwei Frauen, die sich nie begegnet waren.</p>
<p style="text-align: center;">Eine an die du dich nicht erinnerst, die Andere die du Mutter nennst.</p>
<p style="text-align: center;">Zwei verschiedene Leben, zur Vollendung eines einzigen, dem deinen.</p>
<p style="text-align: center;">Die Eine war dein guter Stern, die Andere ist deine Sonne.</p>
<p style="text-align: center;">Die Erste gab dir das Leben, die Zweite lehrte dich es zu leben.</p>
<p style="text-align: center;">Die Erste erschuf in dir den Hunger nach Liebe, die Zweite war da um ihn zu stillen.</p>
<p style="text-align: center;">Die Eine gab dir deine Wurzeln. Die Andere gab dir ihren Namen.</p>
<p style="text-align: center;">Die Erste gab dir deine Fähigkeiten, die Zweite gab dir ein Ziel.</p>
<p style="text-align: center;">Die Eine erhielt dein erstes Lächeln. Die Andere trocknete deine Tränen.</p>
<p style="text-align: center;">Die Eine erschuf in dir Emotionen. Die Zweite beruhigte deine Ängste</p>
<p style="text-align: center;">Die Eine gab dich frei zur Adoption, das war alles was sie für dich tun konnte.</p>
<p style="text-align: center;">Die Andere betete darum ein Kind zu haben, und Gott führte sie zu dir.</p>
<p style="text-align: center;">Vererbung oder Erziehung, wessen Frucht bin ich denn nun?</p>
<p style="text-align: center;">Und nun, wenn du unter Tränen, die ewige Frage mir stellst.</p>
<p style="text-align: center;">Weder der einen noch der anderen, mein Kind sondern einfach die Frucht zwei<br />
verschiedener Formen der LIEBE.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/zwei-frauen/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sendungen zur Demo</title>
		<link>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/sendungen-zur-demo/?utm_source=rss&utm_medium=rss&</link>
		<comments>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/sendungen-zur-demo/#comments</comments>
		<pubdate>Mon, 18 Apr 2011 04:45:11 +0000</pubdate>
		<dc:creator>Heidrun</dc:creator>
				<category><![CDATA[005. Heimkinder]]></category>

		<guid ispermalink="false">http://zwangsadoptierte-ddr.de/?p=583-de</guid>
		<description><![CDATA[Sendungen http://www.myvideo.de/watch/7472165/Heimkinder_Demo_15_4_2010 http://www.myvideo.de/watch/7472236/1_Heimkinder_Demo_15_4_2010 Zeitungsberichte zur Demonstration http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-ehemalige-heimkinder-wehren-sich_aid_498943.html#box_comment http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,689262,00.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-ehemalige-heimkinder-wehren-sich_aid_498943.html#box_comment]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Sendungen</h4>
<p><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.myvideo.de/watch/7472165/Heimkinder_Demo_15_4_2010" target="_blank">http://www.myvideo.de/watch/7472165/Heimkinder_Demo_15_4_2010</a></span></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.myvideo.de/watch/7472236/1_Heimkinder_Demo_15_4_2010" target="_blank">http://www.myvideo.de/watch/7472236/1_Heimkinder_Demo_15_4_2010</a></span></span></p>
<h4>Zeitungsberichte zur Demonstration</h4>
<p><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-ehemalige-heimkinder-wehren-sich_aid_498943.html#box_comment" target="_blank">http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-ehemalige-heimkinder-wehren-sich_aid_498943.html#box_comment</a></span></span></p>
<p><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,689262,00.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,689262,00.html</a></span></span></p>
<p><a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-ehemalige-heimkinder-wehren-sich_aid_498943.html#box_comment" target="_blank">http://www.focus.de/panorama/vermischtes/deutschland-ehemalige-heimkinder-wehren-sich_aid_498943.html#box_comment</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentrss>http://zwangsadoptierte-ddr.de/de/sendungen-zur-demo/feed/</wfw:commentrss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

